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Fluthilfe-Basislager am Nürburgring: Rennstrecke wird Einsatzzentrale

Fluthilfe-Basislager am Nürburgring: Rennstrecke wird Einsatzzentrale

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Nach der Flutkatastrophe in der Eifel ist der Nürburgring zum Basislager für die Hilfseinsätze geworden. Zahlreiche Motorsport-Organisationen, Teams und Rennfahrer haben zudem spontane Initiativen ins Leben gerufen, um den Betroffenen unter die Arme zu greifen.

Mindestens 170 Menschen sind bei der Hochwasser-Katastrophe ums Leben gekommen, alleine 155 davon im Kreis Ahrweiler in der Eifel. Auch der Nürburgring liegt in dem von den Fluten so schwer betroffenen Landkreis. Und natürlich haben die Verantwortlichen der Rennstrecke schnell und unbürokratisch ihre Hilfe zugesagt und die Türen geöffnet.

Wegen der Infrastruktur und der Lage ist der Grand-Prix-Kurs zur Einsatzzentrale für die Hilfsorganisationen geworden. Im Fahrerlager, wo normalerweise die Rennteams ihre Zelte aufschlagen, parken jetzt zahlreiche Rettungswagen und Fahrzeuge vom THW, der Feuerwehr, dem Katastrophenschutz und der Bundeswehr. Hubschrauber starteten von hier in den letzten Tagen fast im Minutentakt, um Hilfsgüter in die am schwersten betroffenen Regionen zu fliegen.

Hallen füllen sich mit Sachspenden

Rund 2.000 Einsatzkräfte schwärmen vom Nürburgring täglich in die überschwemmten Gebiete aus, um Trinkwasser zu verteilen und beim Aufräumen zu helfen. Sie schlafen auf Feldbetten in mitgebrachten Zelten und in den Boxengaragen. Der Großteil von ihnen ist übrigens ehrenamtlich im Einsatz.


Nürburgring - Fluthilfe - Einsatzzentrale - 2021


Nürburgring

Drei Hallen füllen die Sachspenden mittlerweile. Die Helfer kommen mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

Der Nürburgring ist zudem zur Sammelstelle für Hilfsgüter geworden. Eigentlich hatte man für die Sortierung nur eine Halle vorgesehen. Doch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung war so groß, dass die Waren mittlerweile drei Hallen füllen. Auch in der Ring Arena, in der normale Sport- und Show-Events vor bis zu 5.000 Zuschauern stattfinden, stapeln sich nun Kleider, Hygiene-Artikel, Spielzeug und Lebensmittel.

Weil die Helfer vor Ort mit dem Sortieren und Verteilen nicht mehr hinterherkommen, wurde die Annahme weiterer Hilfsgüter mittlerweile gestoppt. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft, heißt es. Wer jetzt noch helfen will, solle am besten Geld spenden, erklärten die Verantwortlichen. Die Ausgabestelle für Bedürftige hat von 7 Uhr bis 21 Uhr geöffnet.

Rennsportgemeinde startet Hilfsaktionen

Auch zahlreiche private Initiativen haben sich aus der Motorsport-Gemeinde rund um den Nürburgring gebildet. “Jeder von uns hat doch schon einmal in einem der Orte geschlafen, die nun überflutet wurden”, sagt Rennfahrer Maro Engel. “Genau diese Menschen dort brauchen jetzt unsere Hilfe.”


Nürburgring - Fluthilfe - Einsatzzentrale - 2021


Nürburgring

Die Eifel steht in der schweren Stunde zusammen. Die Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen.

Bei der Initiative #WirfürdieEifel haben sich Rennfahrer und Rennfahrerinnen zusammengetan und zu Spenden aufgerufen. Man steht in direktem Kontakt mit dem Bürgerfonds Adenau. “Dadurch können wir sicher sein, dass jeder gespendete Euro auch den Opfern der Unwetterkatastrophe zugutekommt”, so Martin Tomczyk.

Wer für die Aktion spenden will, kann dies hier tun:

Kreissparkasse Ahrweiler; IBAN DE18 5775 1310 0000 1000 24; SWIFT MALADE51Ahr; Verwendungszweck: “Hochwasserhilfe #WirfuerdieEifel”

Weitere Konten und Infos unter: www.hochwasseradenau.de

Spenden mit Taxi-Fahrten

Auch der Deutsche Sportfahrerkreis rief sofort zur Hilfe auf. “Wir bringen damit unsere Solidarität mit den Unwetter-Opfern zum Ausdruck und helfen mit, die materiellen Schäden zu mindern. Wir wollen aber vor allem ein Zeichen setzen, an die hohe Zahl von Todesopfern zu denken, und unsere Trauer und unser Mitgefühl bekräftigen”, so DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn. Spenden können direkt an den DSK Hilfsfonds “Aktiv für Aktive” (DE07 5605 1790 0117 5880 20, DSK-Hilfsfonds) mit dem Stichwort “Unwetterhilfe” getätigt werden.

Viele Teams aus der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) haben ebenfalls Hilfsaktionen gestartet. W&S Motorsport brachte umgehend einen Lkw mit Sachspenden in die Region. Bei Adrenalin Motorsport packten Teammitglieder in Gummistiefeln beim Aufräumen selbst mit an. Das Haupt Racing Team wird beim ROWE 6h Ruhr Pokal Rennen (NLS 7) Charity-Taxifahrten (10.09.) im Mercedes-AMG GT3 veranstalten (Spendengebot ab 950 Euro). Bei Interesse: mail@hauptracingteam.de

F1

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July 21, 2021 at 12:32PM

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